Inspektionen vor Ort halten die Zucht am Laufen
Das Zuchtbuch für Pferde befasst sich mit Alternativen in der Coronakrise
(ein Bericht aus dem Friesch Dagblat)

Pferdekörungen vor Ort. Aber ohne Publikum. Auch die Besitzer der Pferde dürfen nicht anwesend sein. Sie können die Leistung der Tiere und die Arbeit der Jury über einen Live-Stream verfolgen.
Da die Zuchtschauen aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus momentan nicht zulässig sind, sucht das KFPS nach Möglichkeiten, die Pferde von der Jury beurteilen zu lassen. Dies bedeutet, dass die Besitzer von Ausbildungsställen, in denen die Pferde ausgebildet und ausgebildet werden, ihre eigene Inspektion organisieren können.
In den kommenden Wochen standen Körungen in Nunspeet und Harich auf dem Programm. Diese Termine wurden abgesagt. Es ist sehr ungewiss, ob die Stammbuchkörung am 10. Juni in Sint Nicolaasga stattfinden wird. Es ist sogar fraglich, ob die Zuchtschauen (Fokdage) diesen Sommer fortgesetzt werden können. Ids Hellinga vom KFPS weiß im Moment nicht, wie die kommende Körungssaison verlaufen wird. „In dieser Woche beraten wir uns über die Zuchtschauen.“ In Friesland sind die Fokdage an vier Samstagen im Juli und August.
Das KFPS ist der Ansicht, dass die Pferde, die bereits im Trainingsstall trainiert haben, die Möglichkeit haben sollten, gekört zu werden. Dies sind dreijährige Stuten, die noch nicht in das Zuchtbuch eingetragen wurden. Während der Inspektion können sie nicht nur in das Zuchtbuch aufgenommen werden, sondern die Pferde können auch zeigen, dass sie sterwürdig sind.
Die Inspektionen an den Ausbildungsstandorten können in der letzten Aprilwoche oder in der ersten Maiwoche stattfinden. Tjalling de Boer, Inhaber des Trainingsstall „Stal fan de Kadyk“ in Sintjohannesga, bereitet sich derzeit auf eine Inspektion in seinem Unternehmen vor.
Es wird eine Inspektion mit so wenigen Personen wie möglich sein. In jedem Fall sind zwei Jurymitglieder anwesend und ein Vorbringer und ein Antreiber sind erforderlich. Jemand, der Filmaufnahmen macht, kann hinzugefügt werden, damit interessierte Parteien die Inspektion über den Live-Stream verfolgen können.
Eine Inspektion wird auch im Betrieb des Hengstbesitzers Jelmer Chardon in Jorwert durchgeführt. Ihm zufolge ist die Anzahl der Deckungen noch nicht zurückgegangen. In seinem Betrieb stehen die Siegerhengste Jurre 495 und Eise 489. In diesem Jahr steht auch der kürzlich in Australien zugelassene Hengst Bastiaan 510 (Vater Jisse 433) in Jorwert. „Für Bastiaan besteht eine große Nachfrage.“

Die Ausbildung von Pferden ist eine der Einnahmequellen für die Besitzer der Ausbildungsställe und Zuchtstationen. Die sonstigen Einnahmen stammen aus der Bedeckung von Stuten und dem Pferdehandel.